Hausgrunddaten

Das Objekt befindet sich in Spodnje Hlapje 10, auf dem Flurstück 307/2, in der Katastralgemeinde 572 Spodnje Hlapje. Das vorhandene Objekt besteht aus zwei Teilen. Den Hauptteil bildet das alte Weinberghäuschen mit den Wohnräumen, dem Weinkeller und dem Weinkelterraum.  

 

Längsschnitt

 

Das vorhandene Objekt besteht aus zwei Teilen. Den Hauptteil bildet das alte Weinberghäuschen mit den Wohnräumen, dem Weinkeller und dem Weinkelterraum.

 

Querschnitt

 

Südwestlich vom Haus fallen die Weingärten ab, im Südosten verläuft auf dem Hügelkamm die Gemeindestraße. Das Gebäude ist ebenerdig, länglich, der Gart ist parallel zum Hügelkamm. Der alte Gebäudeteil ist unterkellert, der Anbau nicht. Der Keller ist ein gewölbter Weinkeller und ist von der Straße zugänglich.

 
 
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Architektur- und Funktionalentwurf

Das Gebäude ist als ein Weinberghäuschen, das 1861 erbaut wurde, konzipiert. Später, im Jahr 1990, wurde der Anbau in der Verlängerung des alten Hauses gebaut. Aus alten Fotos ist evident, dass am Platz des jetzigen Anbaus schon früher ein Anbau stand, der aber später beseitigt wurde.

Das alte Gebäude ist etagenförmig Keller + EG + DG. Der Keller ist ein gewölbter Weinkeller, im Erdgeschoss sind das Esszimmer mit Küche, der Weinkelterraum und Sanitärräume. Im Dachgeschoss sind das Schlafzimmer und der Dachboden. Das Gebäude ist so auf dem Hügelkamm loziert, dass der Kellereingang, der ein wenig unter dem Straßenniveau liegt, von der Straße zugänglich ist. Der Erdgeschosseingang ist auf der südwestlichen Gebäudeseite auf Niveau des Hügelgipfels. Die Verbindung zwischen dem Keller und dem Erdgeschoss ist eine Außentreppe, die an der südöstlichen Gebäudeseite verläuft.

Eine innere Verbindung zwischen dem Keller und dem Erdgeschoss gibt es nicht. Die Gemeindestraße verläuft nordöstlich am Gebäude im Kellerniveau. 

 

Erdgeschoss:

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Der Anbau wurde an der nordwestlichen Gebäudeseite als eine Verlängerung des vorhandenen Gebäudes gebaut. Es hat einen leichten Einzug zum Westen. Seine Gestaltung ist dem älteren Gebäudeteil untergeordnet. Es passt sich aber der länglichen Grundrissform, in der Form und der Dachneigung, an. Der Haupteingang ist über einen „Gang“ (einen Außenbalkon) auf der Straßenseite des Gebäudes erreichbar. Der Eingang in das Wirtschaftsgebäudeteil ist im Nordwesten über einen Zufahrtsweg und im Südwesten aus dem Weingarten erreichbar.
Das Erdgeschoss des Anbaus ist im selben Niveau als das Erdgeschoss des alten Gebäudeteils. Im Inneren sind beide Teile verbunden. Es hat keinen Keller, der Dachboden ist ungenutzt. Zuerst war im Anbau eine Gaststätte, jetzt wird es als Hilfsraum für den Weinbaubedarf benutzt. Zum ihm führt im Nordwesten eine asphaltieret Zufahrtsstraße, die sich im rechten Winkel leicht von der Gemeindestraße abhebt.

 

Dachgeschoss:

 
 
 

Technische Eigenschaften

Fundament und Mauern

Der alte Gebäudeteil ist mit Steinfundamentstreifen fundamentiert. Der neue Anbauteil hat an Ort und Stelle gegossene Betonfundamentstreifen, die mittels einer Festigkeitsberechnung bemessen wurden.

Der alte Gebäudeteil hat im Keller 60 – 70 cm dicke Steinmauern und ein Backsteingewölbe. Das Erdgeschoss und der Dachboden sind in einer klassisch gebauten Bauart mit Backsteinen eines Normalformats gebaut. Die Mauerstärke der Tragmauer ist zwischen 55 und 45 cm, die Trennmauern sind 35 bis 20 cm stark. Auf dem Dachgeschoss sind Holztrennwände. Der Anbau ist klassisch gebaut, mit 40 cm starken modularen Backsteinen. Die Trennwände sind 10 cm stark. In den Ziegelwänden sind über den Durchbruchstellen Typentragbalken ausgeführt. Die Außenwände des ganzen Gebäudes sind nicht wärmegedämmt, sie sind aber verputzt. Die sichtbare Kelleraußenwand ist mit einem Naturstein verkleidet. Im Kellerinneren sind die Steinmauern und das Backsteingewölbe sichtbar. Alle Innenwände im Erdgeschoss sind verputzt und glatt verrieben. Die Dachbodenwände haben Holzverkleidung. Das Dachgeschosszimmer ist verputzt.

 

Keller :

 

Decken- und Bodenkonstruktion:

Der Kellerboden ist teils betoniert, größtenteils aber mit Betonpflastersteinen belegt. Die Kellertreppe ist betoniert. Die Decke zwischen dem Keller und dem Erdgeschoss ist ein Backsteingewölbe mit Aufschüttung, Estrich und Bodenbelag. Der Boden im Erdgeschoss, in der Küche und im Esszimmer ist aus Holz. Im Vorzimmer, im Bad/WC und im Weinkelterraum aus Keramik. Die Decke zwischen dem Erdgeschoss und dem Dachgeschoss besteht aus Holzdielen und Holzträgern, der freie Zwischenraum ist mit Aufschüttung ausgefüllt. Im Dachgeschoss und der Galerie ist ein Holzbodenbelag, der Dachboden hat keinen Bodenbelag. Die Treppe zwischen dem Erdgeschoss und dem Dachgeschoss ist aus Massivholz mit einem formschönen Holzgeländer.

Der Anbau hat eine Bodenbetonplatte bemessen nach dem Vorentwurf für die Baugenehmigung.  Der Boden ist mit Keramik belegt. Die Decke zwischen dem Erd- und dem Dachgeschoss ist aus Holz.

 

Dachstuhl

 

Die Dachkonstruktion

des älteren Gebäudeteils ist ein symmetrisches Satteldach, bei dem der Dachfirst parallel mit der längeren Gebäudeseite und den Walmen verläuft. In der Konstruktion ist es ein Satteldach mit einem doppelten Hängewerk. Es ist aus 15/15 cm dimensionierten Dachsparren, zwei 18/20 cm Fußpfetten und 20/20 cm Dachbalken zusammengesetzt. Die zwei 18/18 cm Stichbalken sind mit 18/18 cm Pfosten, 10/10 cm Hängesäulen und 10/10 cm Stützpfosten gestützt. Der Abstand zwischen den Dachsparren beträgt mindestens 100 cm. Die Bedachung besteht aus Strangfalzziegeln, die auf 3/5 cm Dachlatten gelegt sind. Die Dachrinnen sind aus Zinkblech, die Abflüsse sind durch die Vertikalrinnen zu einem Regenwasserspeicher und weiter ins Freie geführt.

Der Anbau hat eine ähnliche Dachkonstruktion wie das ältere Gebäude, nur in kleineren Dimensionen (alle Dimensionen sind im Anbauvorentwurf für die Baugenehmigung). Der Dachfirst des Anbaus ist niedriger als der Anbau des älteren Gebäudeteils. Die Bedachung ist gleich wie beim älteren Gebäude, also aus Strangfalzziegeln. Der Dachboden ist über eine Außenleiter am nordwestlichen Gebäudeteil zugänglich und ist ungenutzt. Das Gesamtobjekt hat kein wärmegedämmtes Dach.

 
 

Anschlüsse und Sonstiges

Der Dreiphasenstromanschluss (3 x 25 A) hat eine Verrechungsstärke von 10 kW. Der Vertrag ist mit der Firma Energija Plus d.o.o., Elektro Maribor, geschlossen. Der Wasseranschluss ist an das Wasserwerk der Firma Mariborski vodovod d.d. angeschlossen. Zwischen der Straße und dem alten Gebäudeteil ist ein Hydrant. Das Objekt hat einen Festnetzanschluss und die Möglichkeit für einen Internetanschluss und ein IP Fernsehen der Firma Telekom Slovenija. Für die Müllentsorgung sorgt das Unternehmen Snaga d.o.o. aus Maribor.

Die bestehende Grube, die nicht durchläufig ist, ist nur temporär und wird sofort, wenn möglich, an das öffentliche Kanalisationsnetz bzw. an die Reinigungsanlage angeschlossen. Das Niederschlagswasser vom Dach wird versickert.

Heizung

Anschlüsse:

  • Elektrizität

  • Wasserleitung

  • Kanalisation

  • Telefon/Internet

  • Müllentsorgung

  • Asphaltstraße

Im alten Gebäudeteil ist im Esszimmer ein Kachelofen, die anderen Räume sind nicht beheizt. Der Anbau ist ein Hilfsobjekt und wird nicht beheizt.

Müllentsorgung

Der Raum für die Müllsäcke bzw. –kübel ist im Anbau. Am Entsorgungstag werden die Säcke bzw. Küble an einen festgelegten Platz gestellt, der für die Müllabfuhr zugänglich ist. Sondermüll muss man auf sogenannte Umweltinseln zustellen. Das Müllsammeln und die Müllhandhabung ist vorschriftsgemäß geregelt.